Hochschulrankings Persönlichkeitsprofile als Mittel zum Recruiting?
19. März 2010 von Wolfgang
Gute Akademiker sind begehrte Mitarbeiter und viele Unternehmen konkurrieren Jahr für Jahr um die besten Absolventen. Daran ändert auch die momentane Wirtschaftskrise nichts. Gute Akademiker werden immer gebraucht. Lediglich der Auswahlprozess wird in der Kriese stärker und das Sieb feinmaschiger.
Doch welcher Akademiker ist gut und welcher nicht? Die Antwort ist recht einfach, die Umsetzung ist die Herausforderung. Der Akademiker der am besten zum Unternehmen passt ist gut. Noten alleine reichen hier nicht aus. Führungskräfte benötigen viel soziale Kompetenz und Fähigkeiten, die nur teilweise in den Noten zum Ausdruck kommen. Die erste Herausforderung besteht deshalb darin, die Anforderungen an die Absolventen zu definieren. Welches Persönlichkeitsprofil benötige ich tatsächlich. Schlagwörter wie Teamfähigkeit, Selbstständigkeit oder Zuverlässigkeit werden immer wieder genannt. Vielleicht gibt es aber Fälle wo eine Einzelgänger viel besser passt da dieser andere Vorteile mit sich bringt?
Sicherlich ist diese Aussage etwas provokativ. Sie soll deutlich machen, dass man nicht immer das benötigt was alle anderen auch wollen. Oftmals muss man umdenken und die richtigen Prioritäten setzten. Ein zielorientiertes Vorgehen beim Recruiting verbessert die Ergebnisse und spart zusätzlich Kosten.
Nachdem man nun die Persönlichkeitsprofile erarbeitet hat stellt sich die Frage von welcher Hochschule man Mitarbeiter einstellen möchte. Grundsätzlich gilt: An jeder Hochschule gibt es gute und weniger gute Studenten und Absolventen. Allerdings gibt es an machen Hochschulen eine größere Dichte an Studenten die gut zum Unternehmen passen. An diesen Hochschulen haben Kampagnen mehr Erfolg, da die tatsächliche Zielgruppe – nämlich nur die Studenten die gut zum Unternehmen passen – größer und zentraler verfügbar ist.
Die zweite Herausforderung ist es demnach, ein Hochschulranking aufzustellen und regelmäßig anzupassen. Eine Reihenfolge der Hochschulen für jeden Fachbereich. Die Unterscheidung in Fachbereiche ist wichtig, da eine Hochschule viele gute Wirtschaftswissenschaftler und eine andere viele gute Naturwissenschaftler hervorbringt. Teilweise gibt es auch Studiengänge die nur an sehr wenigen Hochschulen angeboten werden. Passt dieser Studiengang exakt zum fachlichen Anforderungsprofil, dann steht diese Hochschule sehr weit oben im Hochschulranking.



















