Inhalte bei einem guten Jobmarketing
28. September 2009 von Gero
Studenten sind zweifelsfrei eine der wichtigsten und gleichzeitig anspruchsvollsten Zielgruppen auf dem Arbeitsmarkt. Alle großen Unternehmen ringen um Anerkennung und um die zusätzliche Arbeitskraft, die dem Geschäft einen deutlichen Booster geben kann. Die Studenten wissen dies und treten dementsprechend selbstbewusst auf. Man fordert, statt zu hoffen eingestellt zu werden. Wer in seinem Jobmarketing die richtigen Fragen richtig beantwortet, der hat es schon einmal leichter.
Das Gehalt muss stimmen, wenn das Image hinkt
Gehen Sie mal ruhig davon aus, dass Sie auch für einsteigende Talente schon einmal richtig in die Tasche greifen dürfen. Mit einem Einstiegsgehalt von etwa 38000 Euro liegt man im aktuellen Bundesdurchschnitt. Wo befindet sich die Konkurrenz ober und unter Ihnen? Es ist immer eine schwere Frage, ob Ihre Kommunikationsrichtlinien erlauben, dass eine Zahl veröffentlicht wird. Bei Aldi, Lidl und Co. macht es wahrscheinlich durchaus Sinn, die teilweise sehe hohen Gehälter zu präsentieren. Hier gilt es einiges am komplizierten Image aufzuholen. Die größeren Unternehmensberatungen schweigen bei diesem Punkt oft. Hier ist der Herd der die Qualität zum kochen bringt die Mystik um den Lohn.
Es liegt im Trieb des Menschen zu wachsen
Wer einem Studenten die Möglichkeit gibt, im eigenen Unternehmen auf hervorragende Positionen zu klettern und ein Entwicklungsprogramm dafür vorliegt, dann ist dies häufig ein tolles Argument, um Akademiker zu gewinnen. Klar, selbst wenn das Einstiegsgehalt nicht gigantisch sein sollte, wenn jemand weiß, dass er in einem bis zwei Jahren deutlich besser dasteht, oder sogar eine prestigereiche Position annehmen kann, dann sieht die Welt gleich besser aus. Da vier aus fünf Führungskräfte in Deutschland direkt aus dem eigenen Unternehmen rekrutiert werden, macht es Sinn, solche Statistiken öffentlich zu machen.
Die Renten sind sicher – Jobsicherheit siegt
Ganz wichtig für viele Absolventen ist es, überhaupt einen Job zu bekommen. Wenn man sich darüber sicher ist, dann folgt die Jobsicherheit als hohe Prämisse. Schauen wir einmal auf den Vorzeigearbeitgeber: Herrn Wolfgang Grupp (Trigema) ist einer der konsequentesten Arbeitgeber in Deutschland. Nie kündigt er einen Mitarbeiter und alle Kinder von Mitarbeiter dürfen bei ihm ausbilden. Damit erhält er höchste Loyalität und einen zusätzlichen Bekanntheitsgrad – denn solche Vorbilder sind rar geworden. Wer Jobsicherheit bei guter Arbeitsqualität bieten kann und dies auch in der Vergangenheit bewiesen hat, der wird stark überzeugen. Verkünden Sie Ihre sicheren Arbeitsplätze für loyale Mitarbeiter.
Work-Life-Balance als Kern der Mitarbeiterbetreuung
Sie gönnen Ihren Schützlingen immer wieder Pausen, Partys und gehen gemeinsam zu Heimspielen Ihrer lokalen Fußballmannschaft? Dann sind Sie wahrscheinlich einer der beliebtesten Arbeitgeber des Landes. Und außerdem werden ihre Mitarbeiter wesentlich entspannter sein und lieber bei Ihnen arbeiten. Wer die Work-Life-Balance seiner Mitarbeiter unter Kontrolle hat, der wird recht schnell seine offenen Stellen besetzen können. Denn gute Mitarbeiterbetreuung ist mehr als Arbeit. Es ist liebe zur Arbeit und zum Kollegen. Es ist eine Leidenschaft, die mit dem Weckerklingeln am morgen beginnt und mit dem Blockbuster am Abend endet. Sagen Sie es!



















