Hochschulstatistik als Ausgangspunkt für eine exakte Zielgruppenanalyse
18. September 2009 von Wolfgang
Menschen sind unterschiedlich und wollen deshalb unterschiedlich angesprochen werden. Auch Studenten muss man anders ansprechen als beispielsweise Rentner. Die zielgruppengerechte Ansprache sollte deshalb bei jeder Kampagne berücksichtigt werden. Im Hochschulmarketing dreht sich zunächst alles um die Zielgruppe Student. Doch Student ist nicht gleich Student. Einen BWL-Studenten muss man anders ansprechen als einen Medizin-Studenten. Jeder Student hat andere Wünsche, Bedürfnisse und Motivationen, die man bei der Kampagnenplanung berücksichtigen sollte.
Es passt auch nicht jeder Student oder jede Gruppe von Studenten zu jedem Unternehmen. Zum Unternehmen A passen die BWL-Studenten vielleicht besser als die Lehramts-Studenten und bei Unternehmen B ist es genau umgekehrt, da die Produkte und Dienstleistungen, die das Unternehmen anbietet, genau diese Wünsche und Bedürfnisse besser abdeckt.
Wenn man diesen qualitativen Teil der Zielgruppenanalyse erfolgreich abgeschlossen hat, geht es um die Frage wo man die nun identifizierte Zielgruppe am besten erreicht. In Deutschland gibt es knapp 2 Millionen Studenten die an über 370 Hochschulen studieren. Über die Hälfte der Studenten (ca. 1,3 Mio) in Deutschland studiert an Universitäten.
Die Frage an welchen Hochschulen man die Kampagne durchführt, lässt sich quantitativ durch die Hochschulstatistiken der einzelnen Hochschulen beantworten. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Studienangebot der jeweiligen Hochschule. Spezielle Studiengänge und die Anzahl der Studierenden in den einzelnen Fachbereichen ermöglichen eine exakte Abgrenzung und individuelle Ansprache der gewünschten Zielgruppen.
Die örtlichen Gegebenheiten verfeinern die Kampagneneplanung, da je nach räumlicher Situation eine zentrale oder dezentrale Ansprache der Zielgruppe möglich ist.
Die Hochschulstatistik liefert außerdem weitere Interessante Informationen zur Anzahl der Studienanfänger (also wie viele Erstsemester sich einschreiben) oder zur Geschlechterverteilung. Auch die Ausländerquote und die Zahl der Absolventen liefert wertvolle Hinweise welcher Standort den Marketingzielen am besten gerecht wird.
Zu guter letzt lassen sich auch durch die relativen Anteile einzelner Fachbereiche wertvolle Aussagen gewinnen. Studiert ein überwiegender Teil der Studierenden an einer Hochschule in einem Fachbereich, so kann man eine Kampagne breiter – und damit günstiger – planen, ohne dass die Streuverluste zu groß werden. Die Entwicklung der Studierendenzahlen ergibt ein weiteres Indiz für die Gewichtung und die Qualität.
Eine exakte Zielgruppenanalyse und eine klare Abgrenzung zwischen den einzelnen Fachbereichen erhöht die Effektivität einer Kampagne sehr stark und senkt gleichzeitig die Kosten. Durch allgemeine Zahlen aus der Hochschulstatistik zusammen mit einem engen Kontakt zur identifizierten Zielgruppe sichern Sie sich Ihren Erfolg.



















